Der russischer Frachter"Full City" wurde an die Küste vor Larvik gedrückt, ist auf Grund gelaufen und dabei leck geschlagen. Einige die den Funkverkehr mithörten, meinen, daß es Sprachprobleme gab, die Mannschft kein englisch sprach. Am 01.08. meldet die Zeitung "Aftenposten"daß das Öl auf dem Weg ins Landesinnere ist und sich an der Küste ausbreitet. Das Schlimme war, daß der Sturm anhielt und es keine Möglichkeiten gab, an das Schiff heran zu kommen. Das Schiff hatte wohl mehrere Lecks in der Nähe der Schraube. Aber es wurde versucht, soviel Öl wie möglich mit Lenspumpen abzusaugen. Am 03.08 kam die Warnung, daß es sich um Schweröl handelt und absolut gefährlich für die Gesundheit ist.Es wurde vom baden abgeraten und das angeln und der Verzehr von Fischen nicht empfohlen. Der Ölteppich ziog sich mittlerweile von Larvik bis nach Grimstadt. Die Rettungskräfte waren seit dem Tag und Nacht im Einsatz und versuchen das Schlimmste zu verhindern. Gleichzeitig wurde die Bevölkerung aufgerufen, sich als freiwillige Helfer zu melden. Und so haben wir uns kurzfristig entschlossen mit zuhelfen. Am Freitag und Samstag sind wir nach Langesund ( Richtung Kragerø ) gefahren und packten dort tatkräftig mit an. Zuerst haben wir beide an den Auffangbecken mitgebaut, in denen die stärksten Vögel nach der Reinigung und Erstversorgung gesammelt werden. Die Schwächsten wurden in Zelten und großen Kisten versorgt.Samstag war ich bei den Vögeln in den Zelten. Zuerst werden sie gereinigt und medizinisch versorgt.Dann bekammen sie zerkleinerten Fisch und Krabben, die zu Brei verarbeitet wurden und Ihnen dann in Spritzen und Schläuchen direkt in den Magen gefüttert wurden. Viele schafften es trotzdem nicht. Insgesammt wurden schon über 1250 Seevögel gefangen. Der größte Teil sind Eiderenten, aber auch Kormorane, Schwäne und Fischreier. Das betroffene Gebiet ist zum größten Teil Vogel- und Naturschutzgebiet. Hier sammeln sich auch im Herbst die Zugvögel, zum Flug in den Süden. Es waren auch viele Helfer aus dem Ausland da,z.B. von Greenpeace. Wir haben mit anderen Deutschen und Belgiern gesprochen. Einige fahren um die ganze Welt und helfen, wenn solche Naturkatastrophen geschehen. Wir waren in "Mølen". Das ist ein Ausflugsgebiet am Wasser mit riesigen Steinfeldern aus der Wikingerzeit. Dort sah es schlimm aus. Micha ist bis an die Steine herangegangen und hat Bilder gemacht. Es macht einem schon Angst, wenn man überlegt, wie lange es dauert und wie schwierig es ist, das alles wieder sauber zu kriegen.Insgesamt sind bis jetzt 31 Arten gefunden worden .Mittlerweile wurde das Schiff in die Werft gezogen und die Reinigungsarbeiten sind abgeschloßen aber man rechnet damit das es noch 20Jahre dauert bis alles verschwunden ist.Schätzungen zufolge belaufen sich die Kosten für den gesamten Katastropheneinsatz auf über 50 Millionen Euro,es waren ungefähr 700.000 liter Schweröl etwas gutes hatte es auch die Colorline hat sich entschlossen ihre Schiffe nicht mehr mit Schweröl zu fahren.Presentation of Norway's NatureOil catastrophe from LarvikÆrfugl 738/ EiderentenGråmåke 93 SilbermövenStorskarv 86 KormoranTjeld 38 AusternfischerSiland 35 MittelsägerSvartbak 33 MantelmöveSjøorre 32 SamtmöveStrandsnipe 27 FlußuferläuferFiskemåke 23 SturmmöveKnoppsvane 19 HöckerschwanGravand 12 BrandgansPolarsnipe 12 KnuttGrågås 10 GraugansGråhegre 10 GraureiherHettemåke 10 LachmöveSvartand 8 TrauerenteKråke 7 AaskräheLinerle 7 BachstelzeMakrellterne 7 FlußseeschwalbeGluttsnipe 6 GrünschenkelSildemåke 6 HeringsmöveSandlo 5 SandregenpfeiferKrikkand 4 KrickenteStokkand 4 StockenteTeist 4 GryllteisteSkjærpiplerke 3 StrandpieperGrønnstilk 2 BruchwasserläuferRødstilk 2 RotschenkelToppskarv 2 Krähenscharbe / KormoranSandløper 1 SanderlingTundrasnipe 1 SichelstrandläuferList of species found:Norwegische Ornithologische Gesellschaft Norwegische Ornithologische Gesellschaft (NOF) wurde 1957 gegründet.NOF hat ca. 9500 Mitglieder und sieben Mitarbeiter ,die AbteilungVestfold Bemüht sich um Vögel in Vestfold , und erhöht das Interesse und Wissen über Vögel in Larvik und Vestfoldt.