Made with Michael ZemkeOhne Wald wären keine Schiffe erbaut worden,gebe es keinen Robin Hood. Uns würde die Luft ausgehen. Es gebe keine Instrumente und keine Möbel usw. Der Wald ist ein Kulturerbe. Der WaldNun sind wir im norwegischen Waldland angekommen, ein Stück Natur wo man sich sogleich zuhause fühlt.Es gibt über 2000 Moose und Flechten. Entstanden ist der Wald in Norwegen vor 10.000 Jahren, nachdem er vorher von den Eiszeiten weg radiert wurde. Erst kamen die Birken und Weiden und einige Jahre später folgten Kiefern, Ahorn, Eiche und Ulme. Die Fichten kamen erst vor einigen tausend Jahren dazu. Auch wenn der Fichtenwald erst so spät dazu kam, entwickelte er sich mit Macht. Dadurch wurde einige Arten wieder verdrängt, wie die Kiefer. Welch ein Gefühl am Morgen, wenn der Nebel sich im Wald auflöst, Blaubeeren, Pilze und das satte Grün der Bäume zum Vorschein kommt, den Geräuschen und Schatten zu folgen. Hinter manchen Bewegungen vermutet man Trolle und Elfen. Gesehen haben wir schon viele ,in Form von zerfallenen Baumstämmen und moosbewachsenen Steinen.Tiere beobachten uns aus ihren Verstecken und wenn man sich im Wald vernünftig verhält, zeigen sie sich uns, auch der mächtige Elch. Aber auch hier ist nichts sicher vor der Profitgier der Menschen, durch sauren Regen und Abholzung. Der ökologische Zustand der norwegischen Wälder ist beklagenswert und daß, weil die moderne Forstwirtschaft eine große Bedrohung für die Artenvielfalt des Landes ist. Wer dennnoch einigermaßen gut erhalten norwegischen Wald erleben möchte, sollte es jetzt tun. Noch gibt es reichhaltige Möglichkeiten in Telemark und rund um Oslo. Einige kleine Waldschutzgebiete gibt es hier und da im Land . Doch einige schöne Urwaldstücke reduzieren ihr rauschen, um nicht von Waldgestaltern und Holztranzportern endeckt zu werden.Hoffen wir, daß Trolle , Elfen und Geister ihr zu Hause behalten, denn in künstlichen Wäldern wohnt es sich nicht gut, oder möchtet ihr in Trabantenstädten wohnen?The forest valuable natural heritage